5 wertvolle Tipps für tolle Getting Ready Fotos

Sobald ihr euch mit den Hochzeitsplanungen näher beschäftigt, kommt irgendwann auch die Frage auf, ob und in welcher Form ihr das Getting Ready – also das “Fertigmachen für die Hochzeit” zelebrieren wollt. Mit meinen 5 Tipps für tolle Getting Ready Fotos möchte ich euch inspirieren und auch Mut machen, diesen Teil des Tages in die Reportage zu integrieren.

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Soll die Fotografin beim Getting Ready dabei sein?

Das müsst ihr natürlich ganz für euch entscheiden. Als Fotografin kann ich nur sagen: Es ist eure Hochzeitsgeschichte und die Fotos sind ein stimmiger Auftakt am Anfang des Hochzeitsalbums.

Und egal ob mit Bridesmaids oder nur mit der engsten Freundin / Trauzeugin, es gibt beim Getting Ready schon so viele schöne, emotionale Momente, dass es sich auf jeden Fall lohnt, diese auch festzuhalten.

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Zum Beispiel hier: Wenn die Eltern ihre Tochter das erste Mal als Braut sehen und die Babyfotos von ihr dahinter an der Wand hängen. Weil einem so richtig bewusst wird wie die Zeit rast. Schon ist das Baby von damals eine Braut. Man muss nicht besonders nah am Wasser gebaut sein, wenn man als Mama beim Betrachten eine Träne verdrückt.
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Neben den emotionalen Momenten entstehen auch wunderschöne Portraits der Braut. Das Styling ist ganz frisch – der perfekte Zeitpunkt für ein paar schöne Close-Ups. Viel Zeit braucht es dafür gar nicht. 10 Minuten reichen schon aus. Nochmal den Moment genießen – etwas herunterkommen vor der Trauung und dabei Hammerfotos machen.

Jetzt fragt ihr euch bestimmt: Ist das nicht furchtbar stressig so kurz vor der Trauung? Nein, ist es nicht und viele meiner Brautpaare sagen mir sogar, dass sie dadurch weniger aufgeregt waren.

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Etwas ungewöhnlich aber alles ist erlaubt wenn es euer Ding ist: Das Brautpaar macht sich gemeinsam fertig.

Hier nun meine 5 Tipps was ihr im Vorfeld tun könnt, damit die Getting Ready Fotos der Hammer werden:

1. Wählt den hellsten, größten Raum für’s Getting Ready aus

Große Fenster mit Tageslicht sind am besten dafür geeignet. Das ist nicht nur für die Fotografin sondern auch für die Stylistin wichtig. Und rückt dafür den Stuhl Richtung Fenster. Bei direkter Sonne durch’s Fenster sind weiße halbdurchlässige Vorhänge ein Traum. Sie machen das Licht weicher und perfekt für Portraits. Aber keine Sorge – das sind Idealbedingungen – ich komme mit allem zurecht. Es sollen nur Tipps sein, falls ihr die Wahl habt.

2. Aufräumen bzw. störende Elemente wegstellen

Im Hotelzimmer ist das meist kein Thema aber zuhause bitte ich euch, alles was zu sehr ablenken könnte, in einen anderen Raum zu bringen. Also der Wäscheständer, herumliegende Wäsche, knallig bunte Mülleimer, leere Getränkeflaschen und zu viel Krimskrams können ziemlich stören auf den Fotos. Alles was unmittelbar mit dem Tag zu tun hat, darf natürlich zu sehen sein. Die Schminkutensilien, der Kaffeebecher, das angeknabberte Croissant, etc….

3. Genügend Zeit einplanen

Oftmals dauert die Frisur oder das Make-up doch länger und am Ende fehlt die Zeit, um das Kleid in Ruhe anzuziehen. Es braucht für die Fotos nicht wahnsinnig viel extra Zeit (schließlich ist es ja eine Reportage) aber wenn alles hektisch ist, sieht man das auf den Bildern. Ab Ende vom Styling bis ihr das Haus verlassen müsst, sollte mindestens eine Stunde eingeplant werden. Je nach Kleid / Outfit und je nachdem wie geübt ihr oder eure Helfer darin seid es anzuziehen – braucht ihr das auch. Ich habe schon alles erlebt: Mal wurde der Unterrock vergessen und das Kleid musste wieder komplett ausgezogen werden. Wer schon einmal beim Anziehen eines Brautkleids geholfen hat, weiß, dass allein das Schnüren oder Zuknöpfen des Kleids gut 10 Minuten dauern kann. Ganz oft ist nicht so richtig klar, wie man die Schleppe hochbindet, etc., etc. Plant diese möglichen Schwierigkeiten mit ein und trinkt am Ende lieber noch in Ruhe ein Glas Sekt mit den Freundinnen.

4. Accessoires bereitlegen

Es sind auch die vielen Details, die einen Hochzeitstag so besonders machen und gerade morgens beim Fertigmachen bieten sich Detailaufnahmen vom Schmuck, den Schuhe, den Einladungskarten, dem Kleid, etc. an. Es hilft also, wenn ihr alles schon griffbereit liegen habt und ich es dann für die Fotos in Szene setzen kann.

5. Bräutigam nicht vergessen

Beim Getting Ready wird oft nur die Braut fotografiert. Dabei gehört der Bräutigam genauso dazu. Wenn ihr also nicht kilometerweit entfernt voneinander seid, ist es für mich auch möglich zwischen beiden Orten zu wechseln.

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accessoires getting ready
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Seid ihr aktuell in der Planung eurer Hochzeit und noch auf der Suche nach einer Hochzeitsfotografin, die euren großen Tag in unvergesslichen Bildern festhält? Dann schreibt mir eine Nachricht mit eurem Termin und was ihr von eurer Hochzeitsfotografin erwartet. Ich freue mich von euch zu hören.